NACHRICHTEN > 10. Januar 2026
Als nationales immaterielles Kulturerbe hat die Dongtai-Haarstickerei ihre Wurzeln in der südlichen Song-Dynastie und führt ein 800-jähriges Erbe fort. Aus den naturfarbenen Haaren junger Frauen gefertigt, entpuppt es sich als künstlerischer Schatz, der auf einzigartige Weise von „Symbolen des Lebens“ durchdrungen ist.
Es verwendet Haare als Fäden und Nadeln als Pinsel und verfügt über über 30 flexible Nähtechniken – wie „Tintenstickerei“ und „Ton-Stickerei“ – gepaart mit der zeitlosen Haltbarkeit von Haaren: beständig gegen Fäulnis und Ausbleichen. Seine Werke verbinden rustikale Eleganz mit kraftvoller Anmut und entfalten durch die Präzision sauberer, feiner und dichter Stiche die östliche Ästhetik von „Dünnheit, Leichtigkeit, Lichtdurchlässigkeit, Tiefe und Subtilität“.
Dieses Dongtai-Handwerk, das als „Meisterwerk unter dem Himmel“ gefeiert und in die nationale Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde, verwebt das kulturelle Erbe mit akribischem Geschick zu exquisiter Kunst und hält den Geist der Handwerkskunst in jeder Haarsträhne lebendig – ein kultureller Schatz, der von den Fingerspitzen geformt wird.